6 Heißluftfritteusen im Test – welche lohnt sich wirklich?
Knusprige Pommes, saftige Chicken Wings und geröstetes Gemüse und das alles ohne Öl, ohne Aufwand und in der Hälfte der Zeit eines Backofens. Heißluftfritteusen werden immer beliebter und ersetzen zunehmend traditionelle Fritteusen. Wir haben 6 Heißluftfritteusen von 80 bis 280 Euro getestet und zeigen dir ehrlich, welche sich wirklich lohnt und welche du besser stehen lässt.
Unser Testsieger 2026 ist die COSORI Turbo Tower Pro Smart mit drei Garflächen in zwei Schubladen, intelligenter App-Steuerung und herausragender Knusprigkeit in allen Testkategorien. Für Singles, Paare und Familien ist das passende Modell dabei.
Schnellübersicht: Die besten Heißluftfritteusen 2026
Heißluftfritteusen sind deutlich effizierter als Backöfen
Bevor wir zu den einzelnen Modellen kommen, möchten wir einen wichtigen Hinweis geben. Heißluftfritteusen kosten im Schnitt 100 bis 300 Euro. Je nach Modell kannst du mit einer Heißluftfritteuse frittieren, backen, grillen oder rösten. Ein Airfryer verbraucht typischerweise zwischen 1,0 und 1,5 kWh pro Stunde, da ein Garvorgang aber meist nur ca. 20 Minuten dauert, liegt der Verbrauch pro Nutzung häufig im Bereich von ca. 0,3–0,6 kWh. Das ist deutlich effizienter als ein Backofen.
Die besten Heißluftfritteusen 2026 im Detail
Unser Testsieger: COSORI Turbo Tower Pro Smart
- Drei Garflächen in zwei Schubladen
- App-Steuerung mit hunderten Rezepten
- Die zwei Zonen unabhängig regelbar
- Leiser Betrieb
- Höherer Preis
Unser Testsieger ist die COSORI Turbo Tower Pro Smart Heißluftfritteuse. Sie bietet mit drei Garflächen in zwei Schubladen viel Platz und ist somit ideal für Paare oder Familien. Die App Steuerung ist die umfangreichste in dieser Preisklasse. Man kann Rezepte ansehen, anpassen, selbst erstellen und anderen Nutzern folgen.
Der Preis-Leistungs-Sieger: Panasonic NF-CC500
- Garprozess kann ohne öffnen beobachten werden
- Wasserdampffunktion für saftiges Fleisch und Kuchen
- Ideal für Paare und kleine Familien
- Sehr gleichmäßige Bräunung
- Nur eine Garkammer
- Geringeres Volumen
Eine günstigere, aber ebenfalls vielseitige Alternative ist der Panasonic NF-CC500SXE Airfryer. Sie verfügt über ein Sichtfenster und eignet sich dank Wasserdampffunktion besonders gut für saftiges Fleisch und Kuchen. Das integrierte Sichtfenster ist ein einzigartiges Merkmal. Die Möglichkeit, den Garprozess kontinuierlich zu beobachten, verhindert Wärmeverlust und ermöglicht eine präzise Kontrolle des Bräunungsgrads.
Stiftung Warentest Sieger: COSORI CP158-AF XXL
- Stiftung Warentest Testsieger mit der Note „gut”
- Ausreichend für 3-4 Personen
- Spülmaschinenfest
- Sehr gute Pommes und Chicken Nuggets
- Keine Dual-Zone
- App weniger umfangreich
Testsieger der Fachpresse im Jahr 2024 ist laut Stiftung Warentest die COSORI Dual Basket CAF-R901-AEU. Sie punktete besonders durch die Möglichkeit, zwei Gerichte gleichzeitig zuzubereiten und dabei den Ölverbrauch um bis zu 85 % zu reduzieren.
Beste Dual Zone: Ninja Foodi Max Dual Zone AF400EU
- Zwei unabhängige Zonen
- Für bis zu 6 Personen
- ExtraCrisp Modus
- 6 Kochfunktionen
- Kein Sichtfenster
- Benötigt mehr Platz
Die Ninja Foodi Max Dual Zone überzeugte im Test mit dem ExtraCrisp-Modus. Das Gerät bietet sechs verschiedene Kochmodi, die weit über das traditionelle Frittieren hinausgehen. Neben der Heißluftfritteuse-Funktion stehen Modi für Backen, Braten, Aufwärmen, Dörren und Grillen zur Verfügung. Das macht sie ideal für größere Haushalte, die gleichzeitig Hauptgericht und Beilage zubereiten wollen.
Bester Einsteiger: Philips 3000 Series Airfryer 6,2 L
- Starke Leistung dank RapidAir Plus-Technologie
- Intuitives Touchdisplay mit 8 Voreinstellungen
- HomeID-App mit hunderten Rezepten
- 6,2L Garkammer
- Teurer als COSORI CP158-AF
- Nur eine Garkammer
Der Philips 3000 Series Airfryer überzeugte im Test mit seiner starken Leistung, der intuitiven Bedienung und dem praktischen Sichtfenster. Mit einem Fassungsvermögen von 6,2 Litern eignet er sich auch für die Zubereitung größerer Portionen. Im Heißluftfritteusen-Test von Chip.de wurde dieser Airfryer mit der Note „sehr gut” (1,3) zum Testsieger gekürt.
Platzsparend: Ninja Double Stack XL AF500EU
- Übereinander gestapelte Kammern
- Für bis zu 8 Personen
- Zwei Zonen unabhängig regelbar
- Höchster Preis im Vergleich
- Höher als andere Modelle
Die Ninja Double Stack XL verfügt über zwei Kammern mit einer Gesamtkapazität von 9,5 Litern und ist für bis zu acht Personen geeignet. Im Vergleich zu anderen Dual-Zone Geräten sind ihre Kammern übereinander angeordnet, wodurch sie weniger Platz benötigt. Mit zusätzlichen Gittern lässt sich hier sogar auf bis zu vier Ebenen kochen.
Worauf du beim Kauf einer Heißluftfritteuse achten solltest
Fassungsvermögen passend zur Anzahl der Personen
Singles und Paare kommen in der Regel mit einem Fassungsvermögen von zwei bis vier Litern aus. Für Familien empfiehlt sich ein Fassungsvermögen von 5 bis 7 Litern. Für mehr als vier Personen empfiehlt sich ein Dual-Zone Modell mit mindestens neun Litern.
Eine oder zwei Garkammern?
Modelle mit zwei unabhängigen Garräumen erlauben es, zwei Gerichte gleichzeitig bei unterschiedlichen Temperaturen zuzubereiten, beispielsweise Pommes und Hähnchenkeulen. Für Singles und Paare reicht eine Kammer hingegen häufig aus.
Heißluftfritteuse mit Sichtfenster
Das Sichtfenster erweist sich insbesondere beim Experimentieren mit neuen Rezepten als äußerst wertvoll, da sich der optimale Entnahmezeitpunkt präzise bestimmen lässt, ohne dass die Heißluftfritteuse ständig geöffnet werden muss.
Einfache Reinigung
Alle Modelle in unserem Vergleich verfügen über spülmaschinenfeste Garkörbe. Modelle mit zwei Schubladen haben mehr Einzelteile, sodass die Reinigung etwas mehr Zeit in Anspruch nimmt.
Optimale Leistung
In den meisten Tests sind Modelle mit einer Leistung von mindestens 1.400 W bis hin zu 2.000 W und mehr vertreten. Grundsätzlich heizt eine Heißluftfritteuse mit 2.000 Watt schneller auf als ein Modell mit 1.400 Watt. Die notwendige Leistung hängt jedoch auch von der Größe ab.
App mit Kochrezepten
Eine App ist nicht zwingend notwendig, aber für Einsteiger praktisch. Sowohl die COSORI-App als auch die Philips HomeID-App bieten hunderte Rezepte mit automatischer Temperatur- und Zeiteinstellung.
FAQ: Häufige Fragen zur Heißluftfritteuse
Ist Frittieren mit einer Heißluftfritteuse wirklich gesünder?
Ja, Heißluftfritteusen kommen ohne Frittieröl aus oder benötigen nur eine geringe Menge. Dadurch wird der Fettgehalt der Speisen deutlich reduziert. Hochwertige Modelle ermöglichen eine gesündere Zubereitung, da sie deutlich weniger Öl verbrauchen, aber die Nährstoffe erhalten.
Wie viel Strom verbraucht eine Heißluftfritteuse?
Ein Airfryer verbraucht typischerweise zwischen 1,0 und 1,5 kWh pro Stunde. Da ein Garvorgang aber meist nur etwa 20 Minuten dauert, liegt der Verbrauch pro Nutzung häufig bei 0,3 bis 0,6 kWh. Im Vergleich zum Backofen spart das deutlich Strom und Zeit.
Welche Heißluftfritteuse empfiehlt Stiftung Warentest?
Zuletzt hat Stiftung Warentest 20 Heißluftfritteusen getestet, darunter Modelle der Marken Cosori, Ninja, Philips und Tefal. Die Preise der Geräte lagen zwischen rund 80 und 360 Euro. Das beste Ergebnis erzielte die COSORI CP158-AF XXL mit der Note „gut”. Sie ist das günstigste Testsiegermodell und schnitt in vielen Bereichen genauso gut ab wie deutlich teurere Konkurrenten.
Für wie viele Personen reicht eine 5 Liter Heißluftfritteuse?
Fünf Liter reichen für zwei bis drei Personen gut aus. Für vier Personen und mehr empfehlen wir mindestens sechs Liter oder ein Dual-Zone-Modell, mit dem sich zwei Gerichte gleichzeitig zubereiten lassen.
Kann ich in einer Heißluftfritteuse auch backen?
Ja, die meisten Modelle im Vergleich unterstützen die Funktionen Backen, Grillen, Rösten und Dörren. Der Panasonic NF-CC500 verfügt sogar über eine Wasserdampffunktion, die Kuchen und Brot besonders saftig macht.
Wie lange dauert die Reinigung einer Heißluftfritteuse?
Die meisten Garkörbe sind spülmaschinenfest und lassen sich in der Praxis in 2 bis 5 Minuten reinigen. Modelle mit zwei Schubladen haben zwar mehr Teile, diese sind aber durch die Beschichtung sehr leicht abzuwischen.
Lohnt sich eine Dual-Zone Heißluftfritteuse?
Ja, wenn du regelmäßig für drei oder mehr Personen kochst oder häufig ein Hauptgericht und eine Beilage gleichzeitig zubereiten möchtest. Für Singles und Paare reicht dagegen häufig ein Modell mit einer einzigen Kammer, wie der COSORI CP158-AF oder der Panasonic NF-CC500, völlig aus.
Fazit: Welche Heißluftfritteuse passt zu dir?
Für die meisten Haushalte ist die COSORI CP158-AF XXL die beste Wahl. Sie wurde von Stiftung Warentest empfohlen, ist günstig, einfach zu reinigen und für drei bis vier Personen ausreichend. Wer ein Dual-Zone Heißluftfritteuse mit maximaler Vielseitigkeit sucht, greift zur COSORI Turbo Tower Pro Smart, unserem Testsieger 2026. Paare, die Wert auf besondere Features wie ein Sichtfenster und eine Wasserdampffunktion legen, sind mit dem Panasonic NF-CC500 bestens bedient. Für große Familien mit mehr als vier Personen ist die Ninja Foodi Max Dual Zone mit 9,6 Litern die platzsparendste Lösung.
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